Sexueller Missbrauch

ruine2Sexuell missbraucht zu werden, ist eine massive Gewalterfahrung. Noch schrecklicher, wenn die Opfer Kinder sind, die das Geschehen nicht ansatzweise verstehen und somit verarbeiten können. Im folgenden finden Sie einige Fakten zur Problematik.

  1. Definition
  2. Sexueller Missbrauch in der Geschichte
  3. Prävalenz
  4. Ursachen sexuellen Mißbrauchs
  5. Folgen sexuellen Mißbrauchs
  6. Die Täter
  7. Zusammenfassung
  8. Literatur

 

1. Definition

Der Begriff sexueller Mißbrauch wird in der Literatur recht uneinheitlich definiert. Der wissenschaftliche Rat der amerikanischen Ärztevereinigung versteht unter sexuellem Mißbrauch „das Ausnützen eines Kindes zur (sexuellen) Befriedigung eines Erwachsenen“ ( Council of Scientific Affairs of the American Medical Association, 1985, p.789). Eine knappe Definition, die nicht das ganze Phänomen „sexueller Mißbrauch“ umfaßt. Zum einen wird die Perspektive der Opfer ausgeklammert, zum andern werden nur Erwachsene als potentielle Täter genannt. Studien weisen aber darauf hin, daß viele erwachsene Täter bereits in ihrer Jugend Kinder sexuell mißbraucht haben.

In der Regel ist sexueller Mißbrauch durch folgende Kennzeichen charakterisiert:

  • Eine sexuelle Handlung
  • Eine Abhängigkeitsbeziehung
  • Die Bedürfnisbefriedigung des Mächtigeren
  • Die mangelnde Einfühlung in das Kind
  • Das Gebot der Geheimhaltung

Aber was genau ist eine sexuelle Handlung und wann ist eine Abhängigkeitsbeziehung gegeben. Sind Doktorspiele zwischen dem zwei Jahre älteren Bruder und seiner Schwester schon dem sexuellen Mißbrauch zuzuordnen oder handelt es sich hier lediglich um pubertäre Spiele die wichtig für die Sexualentwicklung der Beteiligten sind? Aber auch bei den anderen drei Merkmalen handelt es sich nur um oberflächliche Beschreibungen, die in Fehldeutungen und Beliebigkeit münden können. Die Schwierigkeit sexuellen Mißbrauch einzugrenzen wird in der Definition von Fegert deutlich: „Sexueller Mißbrauch ist ein traumatisches Erlebnis (eine Noxe), das auch mit konkreten körperlichen Traumata verbunden sein kann und psychische Sofort-, Früh- oder Spätfolgen zeitigen kann. Zu diesen psychischen Folgen können eine große Zahl von Symptomen gehören, wobei eine lineare Kausalität (sexueller Mißbrauch – Krankheitsbild) – bei aller Evidenz – wissenschaftlich oft nicht aufzuzeigen sein wird.

Das Strafgesetzbuch definiert sexuellen Missbrauch an Kindern folgendermaßen:§ 176 – Sexueller Mißbrauch von Kindern1. Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.2. Ebenso wird bestraft, wer ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an einem Dritten vornimmt oder von einem Dritten an sich vornehmen läßt.

3. Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

a. sexuelle Handlungen vor einem Kind vornimmt,
b. ein Kind dazu bestimmt, daß es sexuelle Handlungen an sich vornimmt, oder
c. auf ein Kind durch Vorzeigen pornographischer Abbildungen oder Darstellungen, durch Abspielen von Tonträgern pornographischen Inhalts oder durch entsprechende Reden einwirkt.

4. Der Versuch ist strafbar

Verjährung: zehn Jahre bei Taten, die im Höchstmaß mit Freiheitsstrafe von mehr als fünf Jahren bis zu zehn Jahren bedroht sind

 

2. Sexueller Mißbrauch in der Geschichte

Sexuelle Handlungen von Erwachsenen mit kleinen Kindern hat es immer schon gegeben, dies belegen die Schriften der alten Völker wie Sumerer, Babylonier, Israeliten sowie die Überlieferungen der Griechen und Römer. Im Unterschied zu heute war die gesellschaftliche Akzeptanz der sexuellen Beziehungen von Männern mit Kindern weitaus größer, da sie mit religiösen Argumenten und alten Mythen gerechtfertigt wurden und somit teilweise legal waren. Der Talmud befand, daß ein weibliches Kind von drei Jahren und einem Tag durch Geschlechtsverkehr mit dem Einverständnis des Vaters verlobt werden könne. Geschlechtsverkehr mit einem noch jüngeren Mädchen sei kein Verbrechen und werde deshalb auch nicht geahndet. Das Leben der Kinder in der damaligen Zeit war außerordentlich beschwerlich. Das Kind galt vor allem in der jüdischen, später auch in der christlichen Tradition als Eigentum der Eltern und die Eltern hatten uneingeschränkte Macht über das Kind. „Wenn jemand eine noch nicht verlobte Jungfrau -jünger als 12 Jahre- trifft, sie packt, ihr beiwohnt und dabei ertappt wird, so hat der Mann, der ihr beigewohnt hat, dem Vater des Mädchens 50 Silberscheckel zu zahlen, auch muß er sie zum Weibe nehmen, dafür, daß er sie schwächte…“ (Deut.22:28/29) In Griechenland oder Rom aufzuwachsen bedeutete damals häufig , von älteren Männern mißbraucht zu werden. In Rom gab es Knabenbordelle und in Athen konnte man sogar per Vertrag einen Knaben mieten. Wo homosexueller Verkehr mit freien Knaben gesetzlich verboten ist, halten sich die Männer Sklavenjungen. Kinder, sowohl Knaben als auch Mädchen, werden zur Prostitution verkauft. Im Mittelalter war nach Ansicht der Kirchenfürsten, ein Kind durch die vaginale Penetration reif für die Ehe. Das Kind mußte allerdings mindestens sieben Jahre alt sein, da dies das Übergangsalter von der Kindheit zum Erwachsensein war. Sieben war also das gesetzliche Mindestalter für die Verlobung. Solche Kindesehen wurden meist dann eingegangen, wenn damit ein Machtzuwachs oder Geldgewinn garantiert war. In der Zeit Ludwig XIII galt es als besonders anregend mit kastrierten Knaben Analverkehr zu betreiben. Säuglinge und Kleinkinder werden kastriert, um in Bordellen von Männern gebraucht zu werden.

Auffallend ist die mangelnde Präsenz von Kindern in geschichtlichen Aufzeichnungen. Nicht nur in der Antike, sondern auch in der mittelalterlichen Kunst finden sich kaum Darstellungen von Kindern. Das mangelnde Interesse am Kinde zeigt sich auch im Umgang mit ihnen. So wurden sie unzureichend gepflegt, mißhandelt, ausgesetzt, versklavt, getötet und sexuell ausgebeutet. Die Forschung geht davon aus, daß etwa die Hälfte aller Kinder in einem Zustand zwischen Leben und Tod dahinvegetierten und viele starben. Generell läßt sich sagen, daß der sexuelle Mißbrauch von Kindern zu früheren Zeiten viel verbreiteter gewesen war als heute.

3. Prävalenz

Prävalenzen aus epidemiologischen Studien zu sexuellem Mißbrauch sind, je nach Untersuchung erheblichen Schwankungen unterworfen. Eine finnische Studie mit Schüler und Schülerinnen im Alter von 16 Jahren ergibt eine Prävalenz sexuellen Mißbrauchs in der Kindheit von 7% bei den Mädchen und 4% bei den Jungen. Eine Studie mit Psychologiestudenten und -studentinnen aus Südafrika mit den selben Fragebögen findet Prävalenzraten von 34% bei den Frauen und 29% bei den Männern. Andere Studien in anderen Ländern finden Prävalenzen die zwischen diesen beiden Extremen liegen. Wie kommt es zu diesen großen Unterschieden, sind sie tatsächlich vorhanden oder liegt es an den unterschiedlichen Vorgehensweisen der einzelnen Prävalenzuntersuchungen?

Wahrscheinlich tragen unterschiedliche Falldefinitionen, unterschiedliche Stichproben und unterschiedliche Befragungsinstrumente zu den disparaten Ergebnisse der Prävalenzuntersuchungen bei (Cecile Ernst).

  • Die Falldefinitionen variieren auf drei Bereichen. Der erste ist die Altersgrenze, welche für die Kindheit gesetzt wird. Sie liegt zwischen dem vierzehntem und achtzehntem Geburtstag. Da die einzelnen Ländern hier unterschiedliche Grenzen zum Kindesmißbrauch ziehen und mit steigendem Alter die sexuelle Aktivität der Jugendlichen zunimmt, wirkt sich dies entscheidend auf die Prävalenz aus. Der Altersunterschied zwischen den Beteiligten ist ein weiterer Bereich. Die Gesetze behandeln dies sehr unterschiedlich. In manchen Ländern muß der Altersunterschied mindestens 3 Jahre betragen, damit man überhaupt von sexuellem Mißbrauch sprechen kann. Sollen sexuelle Begegnungen unter Gleichaltrigen auch unter sexuellem Mißbrauch subsumiert werden oder gehören solche Kontakte zur normalen sexuellen Entwicklung eines Kindes bzw. eines Jugendlichen. Wie hoch müßte der kritische Altersunterschied sein? Der dritte Bereich betrifft die Definition einer sexuellen Handlung. Wann kann von sexuellem Mißbrauch gesprochen werden? Ist der Körperkontakt die entscheidende Nahtstelle oder sollen auch voyeuristische und exhibitionistische Handlungen, zudringliches Ansprechen oder das Zeigen von Pornographie als Mißbrauch gewertet werden?
  • Der Wert einer Stichprobe steigt und fällt mit der Ausschöpfungsquote, d.h. in welchem Maße ausgegebene Fragebögen wieder zurückgeschickt werden. Es ist anzunehmen, daß gerade sexuell Mißbrauchte Jugendliche sich weigern Fragebögen auszufüllen. Die Ausschöpfungsquote ist am höchsten wenn Schüler oder Studenten im Unterricht einen Fragebogen ausfüllen, sie liegt dann bei ca. 90%. Wenn ein Fragebogen zurückgeschickt werden soll reduziert sich die Quote in der Regel auf 40-70%. Auch die Art der Stichprobe ist von erheblicher Relevanz. Stichproben von Schülern und Studenten können nicht die Gesamtheit aller Jugendlichen repräsentieren, so werden jene junge Erwachsene, die bereits die Schule verlassen haben nicht in der Untersuchung berücksichtigt. Eine schwedische Studie zeigt, daß gerade Schulabbrecher und Jugendliche ohne abgeschlossene Berufsausbildung viermal höhere Mißbrauchsraten aufzeigen als Schüler. Eine weitere entscheidende Variable ist die Herkunft der Befragten, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen können im unterschiedlichen Maße von sexuellem Mißbrauch und den Folgen betroffen sein.
  • In den einzelnen Studien werden recht unterschiedliche Befragungsinstrumente benutzt, so richten sich manche auf sexuellen Mißbrauch, andere auf alle Arten von Kindesmißhandlung, auf kindliches Sexualverhalten oder auf Erwachsenensexualität. Das Instrument selbst kann ein Fragebogen sein, der vom Probanten ausgefüllt und sofort zurückgegeben oder per Post zurückgeschickt wird. Es kann ein standardisiertes Interview sein, daß entweder telefonisch oder durch direkte Anwesenheit geführt werden kann. Wie oben schon erwähnt, kann die Art der Datenerhebung im starken Maße die Ausschöpfungsquote beeinflußen und somit zu unterschiedlichen Prävalenzraten führen.

Zusammenfassend kann gesagt werden, daß Untersuchungen zum sexuellen Mißbrauch mit eindeutigen Falldefinitionen arbeiten müssen, hohe Ausschöpfungsquoten haben sollten und ein Befragungsinstrument benutzen sollten, das nicht selber selektionierend wirkt. Untersuchungen aus Europa und den Vereinigten Staaten die diese Kriterien erfüllen ergeben, daß 10%-15% der Frauen und 5%-10% der Männer bis zum Alter von 14 oder 16 Jahren mindestens einmal einen unerwünschten oder durch die „moralische“ Übermacht einer deutlich älteren Person oder durch Gewalt erzwungenen sexuellen Körperkontakt erlebt haben.

4. Die Ursachen sexuellen Mißbrauchs

Soll das Phänomen des sexuellen Mißbrauchs in seinen ganzen Umfang verstanden werden, so ist notwendig die Ursachen zu analysieren, die zu sexuellem Mißbrauch führen. Sie bestimmen, wie mit dem Problem umgegangen wird, welche Maßnahmen zur Prävention und Intervention ergriffen werden und damit letztlich, ob es gelingen kann, Ausmaß und Auswirkungen sexueller Gewalt einzudämmen. Im folgenden werden nach Ulrike Brockhaus und Maren Kolshorn zwei verschiedene Erklärungsansätze vorgestellt, der tradionelle und der feministische.

Traditionelle Erklärungsansätze

Die traditionellen Erklärungsansätze sexueller Gewalt von Männern hat es immer schon gegeben und herrschen auch heute noch in der Öffentlichkeit und zumindest bis in die jüngste Vergangenheit der Wissenschaft vor. Sie werden nicht nur zur Erklärung dieses Phänomens herangezogen, sondern auch zur Rechtfertigung sexueller Gewalt. Die Unterschiede im Sexualverhalten zwischen Männern und Frauen und den damit verbundenen Konsequenzen ist die Basis des traditionellen Ansatzes.

Im einzelnen werden folgende Erklärungen für sexuelle Gewalttaten gegen Frauen und Kindern herangezogen:

  • Die männliche Sexualität ist biologisch bedingt aggressiver als die weibliche. Die männliche Sexualität ist somit mehr auf Angriff gerichtet die Frauen hingegen wollen erobert werden. Wenn der Mann davon ausgeht, daß eine Frau mit Gewalt „genommen“ werden will oder sich nur dann fügt, wenn er männliche Stärke zeigt, dann entsteht sexuelle Gewalt aus einem Mißverständnis heraus, da es für die Männer oft nur schwer zu erkennen ist, wann eine Frau wirklich „willig“ ist oder nicht.
  • Männer haben einen viel stärkeren Sexualtrieb als die Frauen. Ist der Sexualtrieb einmal gereizt, so ist er nicht mehr zu kontrollieren und drängt nach sofortiger Befriedigung.
  • Männer sind leichter sexuell frustriert, da sie eben einen stärkeren Sexualtrieb haben als Frauen. Aufgrund dieser sexuellen Frustration sehen sie sich gezwungen, mit Gewalt zu holen, was sie sonst nicht bekommen können.
  • Frauen und Mädchen sind die eigentlichen Schuldigen an den sexuellen Übergriffen, da sie durch ihr Verhalten und ihre Kleidung die Tat provozieren.
  • Die Täter haben psychische Probleme, Krankheiten oder sind sozial auffällig, d.h. sie hatten eine schwere Kindheit sind psychopathisch, alkoholabhängig oder asozial. Findet sexueller Mißbrauch innerhalb der Familie statt so wird meist eine gestörte Familienstruktur als Ursache vermutet. Danach ist die Tat lediglich ein Symptom für andere familiäre Schwierigkeiten. An der Entstehung dieses Symptoms seien alle Familienmitglieder beteiligt und alle – auch das Opfer – hätten einen Nutzen davon.
  • Das traditionelle Ursachenverständnis ist empirisch nicht haltbar. Viele Studien stehen sogar im Widerspruch zu den oben angeführten möglichen Ursachen sexuellen Mißbrauchs.
  • Diese Untersuchungen gehen davon aus, daß sexuelle Gewalt nicht in der Sexualität begründet ist, sondern Sexueller Mißbrauch ein Machtphänomen darstellt. Den Tätern geht es darum, sich überlegen zu fühlen, zu demütigen, zu strafen, Wut abzulassen oder die eigene Männlichkeit zu beweisen. Sexuelle Gewalttaten sind nur ein Mittel um Machtinteressen durchzusetzen.
  • Andere Studien ergeben keine besondere Auffälligkeiten von Sexualtätern, sie sind in der Regel nicht kranker, problembeladener oder triebhafter als andere. Es ist eher so, daß die Täter den gesellschaftlichen Normvorstellungen, etwa dem Männlichkeitsideal entsprechen und sozial gut angepaßt sind. Nicht nur die Täter sind nicht auffällig, sondern auch die Opfer. Von sexueller Gewalt sind Frauen und Kinder unabhängig von ihrem Alter, ihrem Äußeren und ihrem Verhalten betroffen.
  • Frauen dürften ebenso häufig sexuell frustriert sein wie die Männer, sie begehen aber nur äußerst selten sexuelle Gewalttaten. Offensichtlich muß die Kategorie Geschlecht eine zentrale Rolle bei der Klärung der Ursachen darstellen.
  • Der traditionelle Ansatz untersucht nur die Motivation des Täters. Die Frage wieso ein motivierter Täter schließlich sexuelle Gewalt anwendet und weshalb die Opfer oder andere Menschen die Tat nicht abwehren können bleibt ungeklärt.
  • Der traditionelle Erklärungsansatz spiegelt konservative Geschlechtsrollenstereotypen und die althergebrachten Mythen über sexuelle Gewalt wider. Diese Sichtweise entlastet das Verhalten der Täter und schiebt den Opfern die Mit- oder Hauptschuld zu.

Der feministische Ansatz

Der feministische Ansatz geht davon aus, daß eine angemessene Antwort auf die Frage nach den Ursachen des sexuellen Mißbrauchs nur dann gefunden werden kann, wenn sexuelle Gewalt im gesellschaftlichen Kontext der Machtstrukturen zwischen den Geschlechtern analysiert wird. Die feministische Grundthese ist, daß sexuelle Gewalt im wesentlichen durch eine patriarchale Kultur bedingt ist und gleichzeitig dazu beiträgt, eben diese patriarchale Kultur aufrechtzuerhalten. Charakteristisch für patriarchale Gesellschaften ist die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, die Nichtbesetzung von Frauen in Machtpositionen, die Tatsache, daß Frauen über weniger materielle Ressourcen verfügen als die Männer und ein traditionelles Geschlechtsrollenverständnis. Empirische Belege für die feministische These:

  • Vergewaltigungen sind dort häufiger, wo traditionelle Geschlechtsrollen und Arbeitsteilung vorherrschten und Frauen hinsichtlich ökonomischer und politischer Aspekte benachteiligt waren.
  • In patriarchal strukturierten Familien ist sowohl das Risiko, das Kinder oder Frau Opfer sexueller Gewalt bzw. die Väter zu Tätern werden, als auch daß Söhne zu sexuellen Gewalttätern erzogen werden im Vergleich zu weniger patriarchalen Familien deutlich größer.
  • Männer die stark an den traditionellen Geschlechtsrollen orientiert sind, verüben mehr sexuelle Übergriffe als Männer die weniger traditionell eingestellt sind.

5. Die Folgen sexueller Gewalt

Kathleen A. Kendall-Tackett, Linda Meyer Williams und David Finkelhor untersuchten die Folgen sexueller Gewalt anhand einer Überblicksarbeit, in der sie eine Vielzahl von Studien miteinander verglichen haben. In den Überblick wurden nur jene Studien aufgenommen, in denen alle Probanden 18 Jahre oder jünger waren. Die einzelnen Arbeiten wurden zwischen 1988 und 1993 veröffentlicht.

In einem ersten Ansatz ging es um den Vergleich zwischen den Symptomen von mißbrauchten und nicht-mißbrauchten Kindern. Das häufigste Symptom das sich bei sexuell mißbrauchten Kindern zeigt ist sexualisiertes Verhalten. Sexualisiertes Verhalten, das als das charakteristischste Symptom sexuellen Mißbrauchs angesehen wird, beinhaltet Aspekte wie sexualisiertes Spiel mit Puppen, Einführen von Gegenständen in den After oder die Vagina, exzessives oder öffentliches Masturbieren, verführerisches Verhalten, Ersuchen um sexuelle Stimulation von Erwachsenen oder anderen Kindern und alters-unangemessenes sexuelles Wissen. Es finden sich aber auch eine Vielzahl anderer Symptome hinsichtlich derer sich mißbrauchte von nicht-mißbrauchten Kindern unterscheiden können. Im einzelnen sind das, Furcht, Alpträume , die allgemeine Posttraumatische Belastungsstörung, Rückzugsverhalten, neurotische Störungen, Grausamkeit, Delinquenz, regressives Verhalten (einschließlich Enuresis, Enkopresis, Wutanfälle und Jammern), Weglaufen, allgemeine Verhaltensprobleme, selbstverletzendes Verhalten (Substanzmißbrauch, Anorexie, Bulemie u.a.) und zusammengesetzte Symptome wie Internalisierung (Rückzugsverhalten, Ängstlichkeit, Hemmung, Überkontrolle) und Externalisierung (Aggression, antisoziales und unkontrolliertes Verhalten). Werden sexuell mißbrauchte Kindern mit anderen klinischen nicht-mißbrauchten Kindern verglichen, so ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Bei vielen, der gemessenen Symptomen zeigten sich in der Mehrheit der Studien sexuell mißbrauchte Kinder aktuell weniger auffällig als die klinischen Kinder. Nur hinsichtlich des sexualisierten Verhaltens und der allgemeinen posttraumatischen Belastungsstörung zeigten sich bei sexuell mißbrauchten Kindern stärkere Symptome. Dies wird zum einen damit erklärt, daß die nicht-mißbrauchten Kinder in Wirklichkeit vielleicht Kinder sind, deren Mißbrauch einfach nicht aufgedeckt worden ist. Zum anderen werden Kinder gerade wegen ihres symptomatischen Verhaltens in Kliniken überwiesen. Somit liegt es auf der Hand, daß sie mehr Symptome zeigen als Kinder die nicht wegen ihrer Symptome in die Klinik überwiesen wurden, sondern aufgrund dessen was ihnen angetan wurde.

In einem weiteren Ansatz untersuchten die Autoren den tatsächlichen Anteil der Opfer für jedes einzelne Symptom und die Verteilung der Symptome auf die verschiedenen Altersstufen. Die Kinder wurden zum Zeitpunkt der Datenerhebung in drei Gruppen eingeteilt: Vorschulalter (0-6 Jahre), Schulalter (7-12 Jahre), Adoleszenz (13-18 Jahre). Die beiden Symptome die in allen Altersstufen ähnlich häufig auftraten waren und somit sehr stabile Symptome darstellen sind Depressionen und Schul-/Lernprobleme. Bei den mißbrauchten Vorschülern waren die häufigsten Symptome Angst, Alpträume, allgemeine posttraumatische Störung, Internalisierung, Externalisierung und unangemessenes Sexualverhalten. Bei Kindern im Schulalter umfaßten die häufigsten Symptome Furcht, neurotische und allgemeine psychische Störungen, Aggression, Alpträume, Schulprobleme, Hyperaktivität und regressives Verhalten. Bei Jugendlichen waren es Depressionen, Rückzugs-, suizidales und selbstverletzendes Verhalten, somatische Beschwerden, ungesetzliche Taten, Weglaufen und Substanzmißbrauch. Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß ein großer Anteil der Symptomatologie entwicklungsspezifisch ist. Die Altersabhängigkeit bestimmter Symptome könnte aber auch auf den Vergleich von ungleich großen Stichproben zurückgeführt werden.

Neben den Opfern mit spezifischen Symptomen, gibt es überaschenderweise einen sehr hohen Anteil von mißbrauchten Kindern die keinerlei Symptome aufweisen. In mehreren Studien findet sich ein Anteil zwischen 21 % und 49 % von mißbrauchten Kindern die beschwerdefrei sind. Es gibt mehrere mögliche Erklärungen für das Phänomen:

  • Es wurden nicht alle Symptome gemessen oder unsensible Meßinstrumente benutzt.
  • Bei symptomfreien Kindern könnten sich die Symptome erst noch manifestieren.
  • Manche Kinder sind wirklich weniger beeinträchtigt da sie widerstandsfähiger sind und über die umfangreichsten psychologischen und sozialen Behandlungsressourcen verfügen, um den Mißbrauch zu bewältigen.
  • In einem weiteren Ansatz versuchten die Autoren die Variationen in der Symptomatologie der Kinder zu erklären. Manche Kinder zeigten vermehrte Symptome als andere, was zum einen durch situative Variablen bedingt ist zum anderen durch gewisse Merkmale des Kindes. Die Überblicksarbeit ergibt, daß Kinder vermehrte Symptome zeigen wenn
  • sie eine negative Haltung und einen negativen Bewältigungsstil haben,
  • die mütterliche Unterstützung fehlt,
  • Gewalt angewendet wurde,
  • der Täter zum Kind eine enge Beziehung hatte,
  • sie häufig mißbraucht wurden,
  • sie durch anale, orale oder vaginale Penetration mißbraucht wurden.

Einflüsse des Alters zum Zeitpunkt der Erhebung, des Alters bei Beginn des Mißbrauchs, der Anzahl der Täter und der verstrichenen Zeit zwischen der Beendigung des Mißbrauchs und der Erhebung, ergeben keine eindeutigen Ergebnisse. Betrachtet man Längsschittstudien, so ergibt sich, daß im ersten Jahr oder in den ersten eineinhalb Jahren nach der Aufdeckung, die Hälfte bis zwei Drittel aller Kinder weniger Symptome zeigten, während sich bei 10-24% die Symptome verstärkten. 6-19% erlebten einen weiteren sexuellen Mißbrauch (Kathleen et al.). Die Ängste und die somatischen Symptome verringerten sich am schnellsten. Aggressives Verhalten und sexuelle Fixierungen blieben am ehesten bestehen oder verstärkten sich sogar. Einen negativen Einfluß auf die Verbesserung der Symptomatik haben zahlreiche, langwierige oder hart geführte Zeugenverhöre im Gerichtssaal (Whitcomb et al. 1991). Eine Besserung der Symptomatik wird durch ein unterstützendes Familienumfeld gefördert.

6. Die Täter

Etwa ein Drittel der Täter verüben bereits als Jugendliche ihre ersten sexuellen Gewalttaten und praktizieren diese bis ins hohe Alter. Die Kontaktaufnahme zu Jungen und Mädchen erfolgt dabei sehr gezielt, so entscheiden sich manche für einen Beruf, der die Nähe zu Jungen und Mädchen garantiert (z.B. Hausmeister an einer Grundschule), andere suchen Orte auf an denen sich Jungen und Mädchen oft aufhalten (z.B. Schwimmbäder, Spielplätze, Spielwarenabteilungen), wieder andere suchen Kontakte zu alleinerziehenden Mütter. Manche Täter bieten Nachhilfeunterricht, Freizeitangebote und Babysitterdienste an. Es kommt auch vor, daß bereits mißbrauchte Mädchen und Jungen als Schlepper eingesetzt werden, ihre kleinen Freunde und Freundinnen anzuwerben. Wie bewußt und planvoll Täter vorgehen, um sexuelle Gewalt gegen Kinder auszuüben, zeigt eine Studie, in der Täter aufgefordert wurden, ein Handbuch zu schreiben, “ wie man ein Kind mißbraucht “ (Conte, Wolf & Smith):

Such ein Kind aus, welches eine schlechte Beziehung zu den Eltern hat, … welches wenig Freundinnen hat … Geh langsam vor … Sieh zu. daß Dir so viele Leute wie möglich aus der Umgebung des Kindes vertrauen … Laß Pornos herumliegen. Rede über Sex. Beobachte die Reaktionen des Kindes … Tu so, als wäre das etwas ganz Normales … Berühre wie zufällig ihre Brust … Benutze Liebe als Köder … Drohe ihr niemals. Gib ihr die Illusion, daß sie frei entscheiden kann, ob sie mitmachen will oder nicht.

Welches Mädchen oder welcher Junge ausgewählt wird hängt im allgemeinen von der Widerstandsfähigkeit der Kinder ab. Die Täter suchen sich nach Enders, 1997 gezielt Mädchen und Jungen aus die

  • eine repressive Sexualerziehung erhielten, d.h. Kinder und Jugendliche, in deren Erziehung das Thema Sexualität tabuisiert wird.
  • gelernt haben, daß sie nicht widersprechen sollen.
  • hilflose Kinder, die klein oder behindert und somit wehrlos sind, weil denen von Dritten und vor Gericht noch weniger geglaubt wird.
  • emotional vernachlässigt wurden, weil gerade diese Kinder sich sehr nach Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit sehnen.
  • keine positiven männlichen Bezugspersonen haben.
  • bereits zuvor sexuell ausgebeutet wurden und deren Widerstandskraft bereits gebrochen ist.

Haben sich die Täter für einen Jungen oder ein Mädchen entschieden wenden sie immer wieder Testrituale an, um abzuklären, wie leicht das Opfer zu verführen ist.

  • Im Rahmen von Zauber-, Tobe-, Kitzel- oder Doktorspielen finden zufällige sexuelle Berührungen statt.
  • Mit Hilfe von Aufklärungsbüchern oder pornographischen Zeitschriften wird dem Kind das Thema Sexualität näher gebracht.
  • Bei sportlichen Aktivitäten werden „Hilfestellungen“ gegeben.
  • Sexuelle Übergriffe werden mit notwendige „Pflege“ getarnt.

Der Täter spricht ganz ungeniert über Sexualität.

Mit diesen Testritualen soll die Widerstandskraft getestet und die Wahrnehmung der Mädchen und Jungen vernebelt werden. Es werden aber nicht nur die Kinder oder Jugendlichen getäuscht sondern auch die Umwelt. Die Täter erreichen dies, indem sie

  • sich mit den Eltern des Kindes anfreunden und einen guten Eindruck machen.
  • über Hilfeleistungen und finanzielle Unterstützungen Abhängigkeiten schaffen.
  • sich als engagierter Kinderfreund oder sogar Kinderschützer darstellen.

Täter, die ihre Opfer nicht innerhalb der Familie finden, verführen Mädchen und Jungen indem sie ihnen Geschenke anbieten oder indem sie dem Opfer das Gefühl geben, gegenüber andern Mädchen und Jungen bevorzugt behandelt zu werden. Manche hofieren die Kinder indem sie sie wie Erwachsene behandeln oder zeigen großes Interesse an ihren Ängsten und Sorgen.

Wie schaffen es nun die Täter ihre Opfer zum Schweigen zu bringen?

  • Die meisten Täter suggerieren dem Kind daß der Mißbrauch ein gemeinsames Geheimnis ist, das nicht verraten werden darf.
  • Jungen wird manchmal erklärt, daß sie homosexuell seien. Die Jungen schämen sich ihrer vermeintlichen Homosexualität und schweigen.
  • Oft verschieben die Täter die Verantwortung des Mißbrauchs auf das Opfer indem sie ihnen aktive Beteiligung unterstellen: „Du hast es ja so gewollt“
  • Wird das Opfer öfters mißbraucht, so werden Drohungen ausgesprochen die das Opfer einschüchtern sollen: “ Wenn du darüber sprichst, bringe ich deine Mama/deinen Papa um …, zünde ich euer Haus an…“
  • Gewalt wird dem Opfer auch selbst angedroht und zugefügt so rieb z.B. ein Onkel dem Neffen den Mund mit Brennesseln aus, um ihn zum Schwiegen zu bringen.
  • In vielen Fällen werden mehrere Mädchen und Jungen gleichzeitig in Mißbrauchshandlungen verwickelt so müssen sie sich z.B. gegenseitig sexuelle Gewalt zufügen. Aus Scham vor den eigenen Taten und um andere zu nicht zu verraten, schweigen sie.

Unter sexualpsychologischen Gesichtspunkten lassen sich die Täter grob zwei Kategorien zuordnen, der Pädophilie und dem sexuellen Mißbrauch ohne Pädophilie. Pädophilie wird im DSM-IV folgendermaßen definiert:

Diagnostische Kriterien für Pädophilie (302.2 DSM-IV)

  1. Während einer Periode von mindestens sechs Monaten wiederkehrende intensive sexuell erregende Phantasien, Drangzustände oder Verhalten, die sexuelle Aktivitäten mit einem oder mehreren vorpubertären Kindern (im allgemeinen 13 Jahre oder jünger) beinhalten.
  2. Diese Phantasien, Drangzustände oder Verhaltensweisen verursachen klinisch eindeutige Beschwerden oder eine Verschlechterung der sozialen, beschäftigungsmäßigen oder sonstigen Anpassung.
  3. Die betroffene Person ist zumindest 16 Jahre alt und mindestens fünf Jahre älter als das entsprechende Kind (bzw. Kinder).

Nicht einzuschließen ist ein „Spätadoleszenter“ (-adoleszente) der oder die in eine Liebesbeziehung mit einer (einem) 12-oder 13jährigem (jährige) involviert ist. Zu unterscheiden sind gleichgeschlechtliche P., gegengeschlechtliche und bisexuelle P., sowie ausschließliche oder nicht-ausschließliche P., sowie inzestuöse bzw. nicht-inzestuöse (DSM-IV;APA,1994,p.258).

Pädophile Menschen empfinden Kinder als sexuell anregend, sie wissen aber auch, daß die Kinder ihre Gefühle niemals teilen würden, worunter sie sehr leiden. Bei nicht-pädophilen Täter sind Kinder nur ausnahmsweise die ausschließlichen Sexualobjekte, da diese Sexualobjekte suchen müssen die noch schwächer sind als sie selbst. Barnard hat die Merkmale von männlichen Kindesmißbraucher, die ins Gefängnis kamen untersucht. Ihnen gemeinsam ist, daß sie das „Ausweichen auf ein schwaches Objekt begünstigen“. Diese Merkmale sind (zusammengefaßt nach Barnard et al., 1989):

  • Eigene körperliche Mißhandlung oder eigener sexueller Mißbrauch,
  • Alkohol oder Drogenmißbrauch,
  • ständiges Beschäftigtsein mit sexuellen Themen,
  • Verleugnung, Konfusion oder Schuldgefühle der eigenen Sexualität gegenüber,
  • gesellschaftlich empfundener Druck, „männlich“ aggressiv (im sinne einer „Macho“-Attitüde) oder gewalttätig zu sein,
  • schwere Eheprobleme,
  • Beziehungsdefizite,
  • keine oder sehr wenige Freundschaften während der Adoleszenz,
  • Gefühle von Angst, Furcht, Machtlosigkeit, Wut, Unfähigkeit und geringem Selbstwert.

Natürlich sind Menschen bei denen obengenannte Merkmale zutreffen nicht zwangsläufig potentielle sexuelle Mißbraucher.

7. Zusammenfassung

Die sexuelle Ausbeutung des Kindes ist ein sehr altes, gesellschaftliches Problem, das in allen Kulturen und zu allen Zeiten auftrat. Sie findet vorläufig ihren grausamen Höhepunkt in der Verbreitung von sogenannter Kinderpornographie im Internet. Nach der Durchsicht verschiedener Prävalenzstudien, kann davon ausgegangen werden, daß ca. jedes zehnte Mädchen und fünf Prozent der Jungen Opfer sexuellen Mißbrauchs wurden. Letztendlich kennt jedoch keiner die genauen Zahlen, da von einer erheblichen Dunkelziffer ausgegangen werden muß, zudem gibt es noch keine allgemein verbindlichen Definitionen von Sexuellem Mißbrauch. Neben dem traditionellen Erklärungsansatz der Ursachen, welcher empirisch nicht haltbar ist gibt es noch den feministischen Ansatz. Er besagt, daß sexuelle Gewalt im wesentlichen durch eine patriarchale Kultur bedingt ist und gleichzeitig dazu beiträgt, eben diese patriarchale Kultur aufrechtzuerhalten. Es ist anzunehmen, daß es noch einige Zeit dauern wird, bis die aktuellen gesellschaftlichen Strukturen aufbrechen und Veränderungen möglich machen. Betrachtet man die Geschichte des sexuellen Mißbrauchs an Kindern und Jugendlichen so läßt sich feststellen, daß in früheren Zeiten, Kinder stärker sexuell ausgebeutet wurden als heute. Ob eine weitere Besserung zu erwarten ist bleibt aufgrund der zunehmenden Ausbreitung der Kinderpornographie im Internet fraglich. Eine bessere Aufklärung und die Ent-Tabuisierung der Thematik muss für weitere Veränderungen sorgen. Es ist die Pflicht jedes Einzelnen von uns daran mitzuwirken, Missbrauchsfälle aufzuklären, unsere Kinder zu schützen und die Täter für ihre Taten zur Rechenschaft zu ziehen.

8. Literatur:

  • U. Enders, Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen, Dokumentation einer Fachtagung am 4. Februar 1997 in ajs information, Arbeitshilfen zum Jugendschutz.
  • Dokumentation des Symposiums „Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“
  • U. Brockhaus, M. Kolshorn, Die Ursachen sexueller Gewalt in Amann, G & Wipplinger, R.: Sexueller Mißbrauch (1997)
  • Kathleen A. Kendall-Tackett, Linda Meyer Williams & David Finkelhor, Die Folgen von sexuellem Mißbrauch bei Kindern: Review und Synthese neuerer empirischer Studien in Amann, G & Wipplinger, R.: Sexueller Mißbrauch (1997).
  • C.Ernst, zu den Problemen der epidemiologischen Erforschung des sexuellen Mißbrauchs in Amann, G & Wipplinger, R.: Sexueller Mißbrauch (1997).

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